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Hier können Sie anhand unserer gespeicherten NEWS-Meldungen die Geschichte der DVD sozusagen bis Adam und Eva zurückverfolgen. Detailliert und mit vielen Links auf weiterführende Informationen.

2002

24. Dezember 2002
Die meistverkaufte DVD des Jahres 2002 ist in der Schweiz "Der Herr der Ringe - Die Gefährten". Auf Platz 2 liegt "Der Schuh des Manitu", gefolgt von "Harry Potter und der Stein der Weisen". Die vollständige Hitparade der 30 erfolgreichsten DVDs des Jahres finden Sie seit heute auf unserer Seite Software/Hitparade.

24. Dezember 2002
Nachdem Samsung sich bislang auf Geräte mit besonders günstiger Preis-/Leistungsrelation konzentriert hatte, steigt das Unternehmen jetzt in den High-End Markt ein. In Süd-Korea kommt in diesen Tagen ein Samsung DVD-Player auf den Markt, dessen hochgezüchteter Audio-Teil von japanischen Luxman-Ingenieuren entwickelt worden ist. Neben DVD-Video und Video-CDs spielt der DVD-HD 1000 auch DVD-Audio und HDCD-CDs ab und es verfügt über einen Progressive-Output. Ob dieses Gerät auch in Europa angeboten werden soll, ist noch nicht bekannt.

21. Dezember 2002
Warren Lieberfarb, einer der Väter der DVD, ist nach 20 Jahren völlig überraschend von seinem Posten als Präsident von Warner Home Video zurückgetreten. Schon seit 1992 hatte er gemeinsam mit Toshiba die Entwicklung der DVD vorangetrieben und das neue Medium seinem ansteckenden Enthusiasmus lanciert. Dafür wurde er 1999 mit dem EMMY-Award ausgezeichnet. Gründe für sein unerwartetes Ausscheiden aus der zum AOL Time Warner Konzern gehörenden Firma wurden nicht bekannt. 

18. Dezember 2002
Die DVDs von Metro Goldwyn Mayer werden ab 1. Februar 2003 in der Schweiz von der Impuls Home Entertainment AG vertrieben. MGM ist unter anderem der Produzent aller James Bond Filme und Impuls hat bereits den Starttermin für die DVD des 20. James Bond Filmes festgelegt: "Die Another Day" kommt am 20. Mai in die Schweizer Läden.  

18. Dezember 2002
Eines der berühmtesten Popmusik-Alben aller Zeiten kommt bald auf DVD-Audio heraus. Die Plattenfirma Capitol Records behauptet zwar, nichts davon zu wissen, aber Alan Parsons hat es bestätigt: "The Dark Side of the Moon" von Pink Floyd wird derzeit für Surroundsound neu abgemischt und wird in neuer Klanggestalt auf DVD-A veröffentlicht werden. Mitglieder von Pink Floyd sind an der Surround-Abmischung beteiligt, Alan Parsons, der Tonmeister der Originalaufnahme, allerdings nicht - auf Wunsch der Bandmitglieder. Trotz der offiziellen "wir wissen von nichts"-Haltung der Plattenfirma werden sich Pink Floyd Fans leicht ausrechnen können, wann die "Dark Side of the Moon" DVD-A in die Läden kommen wird: Im März sind es genau 30 Jahre seit der Erstveröffentlichung. 

11. Dezember 2002
Jetzt gibt's bei uns wieder eine neue "DVD des Monats" zu gewinnen. "40 Tage und 40 Nächte" ist eine freche Sexkomödie - aber ganz ohne Sex. Um dieses turbulente Vergnügen zu gewinnen, müssen Sie nur mitten auf die Startseite von www.dvd-forum.ch klicken, das dort erscheinende Wettbewerbsformular ausfüllen - und schon haben Sie gute Chancen, dabei zu sein. 

11. Dezember 2002
Wiederbeschreibbare DVDs werden in der Schweiz ab 1. Januar 2003 deutlich teurer. Denn analog zur bereits bekannten "Leerkassettenvergütung" werden dann auch auf DVD-RAM, DVD-RW und DVD+RW Urheberrechtsabgaben erhoben. In der Auseinandersetzung zwischen den Verwertungsgesellschaften (z. B. SUISA, Suissimage oder Pro Litteris) und den Nutzerverbänden (DUN, SWICO und Economiesuisse) hat die Eidgenössische Schiedskommission nun für die genannten DVDs eine Urheberrechtsabgabe von ca. Fr. 2,- festgelegt, für doppelseitige DVDs also ca. Fr. 4,-. Um mindestens diesen Betrag werden demnach alle wiederbeschreibbaren DVDs teurer und dies, obwohl auf einem hohen Prozentsatz dieser Datenträger niemals urheberrechtlich geschütztes Material aufgezeichnet wird. Diese unbefriedigende Situation, die dem Verursacherprinzip widerspricht, kennt man schon von der CD-R. Jetzt wird das Gerechtigkeitsempfinden der Konsumenten jedoch weiter strapaziert: Pro CD-R mit 650 MB Kapazität bekommen die Urheberrechts-Verwertungsgesellschaften ca. Fr. 0,08. Die Kapazität einer DVD-RAM, DVD-RW oder DVD+RW ist etwa 7x so gross, die Abgabe dafür beträgt aber das 25-fache, was von den Nutzern dieser Technik als grobe Ungerechtigkeit empfunden wird. Die neue Regelung soll zunächst für 2 Jahre gelten.

9. Dezember 2002
Nach langem Hin und Her wird Pal-progressive nun doch erlaubt, und zwar schon innerhalb des nächsten Vierteljahres. Dies geschieht mit dem offiziellen Segen des DVD-Forum, der Firma Macrovision und der DVD Copy Control Association. Allerdings wird 625p ausschliesslich in Komponentenform genehmigt, also für Farbdifferenzsignale (YUV, YPbPr, YCbCr). Es gibt keine Freigabe für VGA, zumindest so lange darüber RGB übertragen wird. Das VGA-Verbot trifft vor allem Projektorbesitzer, denn viele ältere Geräte haben zwar den Dateneingang, nicht aber einen für YUV-Komponenten.

3. Dezember 2002
Eine ganz besondere DVD hat die Cinémathèque suisse in Lausanne herausgegeben (Vertrieb: Disque Office): Unter dem Titel "Es war einmal...die Schweiz" wurden die ältesten Schweizer Filmaufnahmen restauriert. Von Egli-Film zusammengestellt und mit Untertiteln in Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch versehen, werden nun 45 historisch bedeutsame Filmsequenzen aus den Jahren 1896 bis 1934 erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die gut 2 1/2 Stunden umfassende und in 6 grosse Rubriken eingeteilte DVD enthält so unterschiedliche Beispiele wie die allerersten Schweizer Filmaufnahmen von der Landesausstellung Genf 1896 und vom Winzerfest von 1906, den Besuch von Kaiser Wilhelm II in Zürich 1912, Joseph Goebbels Im Völkerbund 1931 (mit Ton!), Wochenschau-Ausschnitte aus den 20-er Jahren, eine Frühlings-Modeschau von 1918 (handgefärbt!), einen Werbefilm von 1928 und vieles andere.       

29. November 2002
MGM hat an amerikanische Journalisten eine Preview-DVD des neuen James Bond Filmes Die Another Day verschickt. Der DVD lag als besonderer Gag ein Brief von Q dabei auf dem sich die Nachricht befand: "Sie haben genau 36 Stunden um sich diese DVD anzuschauen. Danach löscht sich diese selbstständig und ist nur noch als Martini-Untersetzer zu verwenden". Erfinder dieser DVD, ist ein Newcomer aus New York die Firma Flexplay. Sie setzt eine chemische Verbindung ein, die dazu führt, dass die DVD sich 8 - 60 Stunden nachdem sie mit Luft in Berührung gekommen ist, lila verfärbt und vom Player nicht mehr gelesen werden kann. Theoretisch könnte man solche DVDs mit eingebautem Ablaufdatum für die verschiedensten Zwecke einsetzen, zum Beispiel auch in Videotheken, wo sie dem Kunden das Zurückbringen der entliehenen DVDs ersparen würden. Doch Umweltschutzerwägungen werden ein solches Anwachsen der Wegwerfmentalität wohl verhindern.
 

26. November 2002
Normalerweise sind DVD-R nur auf einer Seite zu beschreiben, weil die andere zum Beschriften gebraucht wird und 4,7 GB praktisch immer ausreichend sind. Jetzt aber hat Maxell-Hitachi eine auf beiden Seiten zu beschreibende DVD-R ins Verkaufsprogramm aufgenommen. Dort stehen nun 9,4 GB zur Verfügung (durch Umdrehen unterbrochen), dafür aber kaum noch Platz zum Beschriften.

22. November 2002
Die ab nächster Woche erhältliche "swissinfo" DVD-ROM ist europaweit eine der umfangreichsten Informations-DVDs überhaupt. Sie enthält zum Beispiel
die Telefonbücher von Schweiz und Liechtenstein mit Datenexport für Adressausdruck (Stand vom 14.10. 2002), den SBB-Fahrplan 15. 12. 2002 - 13. 12. 2003, 4275 Schweizer Gesetzestexte aus der Schweizer Bundeskanzlei (Stand vom September 2002), OR, ZGB, SchGB, StGB, BV, ArG, URG, SVG, BVG, KVG, MESTV, einen Leitfaden zur neuen deutschen Rechtschreibung, frei skalierbare Schweizer Clip-Arts (z.B. Kantonswappen, Gemeindewappen, Münzen, Verkehrsschilder etc, Routenplaner (sogar mit Höhenprofilen), alle Schweizer Stadt- und Ortspläne, grösstenteils mit Positionsangabe der Hausnummer, Standortanzeige und Routenplanung zu jeder gefundenen Telefonnummer, Hochauflösende Luftaufnahmen der gesamten Schweiz (flächendeckend!) zoombar von 1:3000 bis 1:1,16 Millionen, Satellitenbilder der Schweiz, 50.000 Points of Interest, sowie einen dreidimensionaler Flug über die Schweiz in höchster Qualität.

19. November 2002
Philips zeigt an der COMDEX in Las Vegas erstmals einen DVD-Brenner für Computereinbar, der DVD+R mit 4-facher und DVD+RW mit 2,4-facher Geschwindigkeit beschreiben kann. Das Gerät  kann auch CD-R und CD-RW beschreiben und natürlich praktisch alle CD- und DVD-Formate lesen. Die Produktion soll Anfang nächsten Jahres beginnen.

16. November 2002
Jetzt kommen endlich die ersten Klassiker unter den Schweizer Spielfilmen auf DVD heraus. Die Präsens-Film AG hat vier Filme aus ihrem Fundus mit grossem Aufwand restauriert und jetzt auf DVDs mit beeindruckend hoher Bildqualität veröffentlicht. Wieviel Enthusiasmus und Liebe in diese Produktionen investiert worden sind, erkennt man auch an ihrer vorzüglichen Funktionalität und insbesondere daran, dass man keine Mühen gescheut hat, zu diesen zwischen 1956 und 1961 entstandenen Filmen hochinteressantes Zusatzmaterial auszugraben und in die DVDs zu integrieren, was den Sammlerwert enorm steigert. Ab sofort sind erhältlich: "HD-Soldat Läppli" und "Demokrat Läppli" mit Alfred Rasser, "Oberstadtgass" mit Schaggi Streuli und Margrit Rainer, Ruedi Walter und Walter Roderer sowie "Hinter den sieben Gleisen" mit Ruedi Walter, Margrit Rainer, Zarli Cariget und Ettore Cella.   

15. November 2002
Ab heute gibt's eine neue "DVD des Monats" zu gewinnen. Es ist der lange erwartete Film "Star Wars 2 - Angriff der Klonkrieger" von George Lucas. Und zwar in einer besonders attraktiven Sonderausgabe auf 2 DVDs mit über 6 Stunden Zusatzmaterial. Klicken Sie einfach auf der Startseite von www.dvd-forum.ch auf den Hinweis, beantworten Sie die Wettbewerbsfrage und schon haben Sie ausgezeichnete Chancen, dieses Doppelalbum zu gewinnen.

4. November 2002
Unter dem Namen "Science 2002" hat gerade in Berlin der 10. Weltkongress von Produzenten wissenschaftlicher Fernsehprogramme stattgefunden. 366 Delegierte von Fernsehstationen aus aller Welt sowie unabhängige Filmproduzenten haben sich dort zusammengefunden, um ihre besten und zukunftsweisendsten Produktionen zu zeigen und auszutauschen.
Dabei fiel auf, dass diese Produzenten in ihren Filmen zwar über State-of-the-Art oder Cutting-Edge Science Technology berichten, dass man sich zum Visionieren der Filme aber mit alter VHS-Technik begnügte. Das Schweizer Fernsehen - zusammen mit 3sat nano - trat als einziger Teilnehmer mit einer eigens für den Kongress produzierten DVD an, die 5 Wissenschaftsbeiträge von Andreas Schriber enthielt, von denen man sogar eine englische Sprachversion hergestellt hatte. Da die Veranstalter sich nicht in der Lage sahen, in Berlin eine Abspielmöglichkeit für DVDs bereitzustellen, sprang der Schweizer Panasonic Generalvertretung John Lay Electronics ein und stellte dem Schweizer Fernsehen innerhalb weniger Stunden zwei Portable DVD-Player mit LCD-Bildschirm zur Verfügung, mit denen die Schweizer in Berlin einiges Aufsehen erregten. 


2. November 2002
Jetzt kann man DVD-Audio endlich auch im Computer abspielen.  Die Soundkarte Sound Blaster Audigy 2 von Creative Technology Ltd. ist die erste Soundkarte, die korrekte Widergabe von DVD-Audio (incl. MLP) im Computer bietet. Dies gilt branchenintern als Meilenstein, denn es dokumentiert einerseits die steigende Akzeptanz von DVD-Audio als hochwertiges Abspielmedium von Musik, andererseits repräsentiert es einen weiteren Schritt auf dem Weg, den Computer vom reinen Bearbeitungsinstrument zu einer universellen Unterhaltungs- und Informationszentrale zu machen. Mit der neuen, THX-zertifizierten Soundkarte kann man ausserdem Aufnahmen in 24 Bit/96kHz realisieren und Dolby Digital EX 6+1 decodieren. 

28. Oktober 2002
Wie populär die DVD in den USA bereits geworden ist, lässt sich auch daran ablesen, dass sie jetzt schon als Frühstück-Werbegeschenk gratis verteilt wird. So wird Sony den Müsli- und Cornflakes-Packungen von General Mills 4 verschiedene Sampler mit längeren Ausschnitten aus Filmen beilegen, die man auf DVD kaufen kann. 

24. Oktober 2002
Toshiba will in Kürze den weltweit ersten DVD-Rekorder mit Internet-Verbindung auf den japanischen Markt bringen. Wie die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» unter Berufung auf das Unternehmen berichtet, ist der RD- XS40 nicht nur in der Lage, eine Verbindung zum Internet herzustellen, er verfügt neben der DVD-RAM auch auch über eine eingebaute Festplatte mit 120 Gigabyte Speicherplatz, das ist dreimal soviel wie die heute bekannten DVD/HDD Videorecorder. Damit lassen sich bis zu 156 Stunden Filme aufzeichnen. Zielkundschaft seien Familien mit permanenter Breitband-Verbindung zum Internet. Der Toshiba DVD-RAM/HDD Rekorder ist mit einem LAN-Terminal ausgestattet, so dass er mit Breitband-Modems verbunden werden kann. Ob oder wann dieses Gerät auch nach Europa geliefert werden soll, wurde nicht bekannt.

21. Oktober 2002
Seit heute gibt es bei uns eine neue "DVD des Monats" zu gewinnen. Es ist der Walt Disney Zeichentrick-Klassiker "Die Schöne und das Biest". Klicken Sie einfach auf der Startseite von www.dvd-forum.ch auf den Hinweis - und schon haben Sie gute Chancen, diese DVD zu gewinnen.

21. Oktober 2002
DTS gibt bekannt, dass es jetzt weltweit 100 Millionen Geräte gibt, die mit DTS-Decodern ausgerüstet sind. In dieser Zahl sind Home-Cinema Systeme und DVD-Player ebenso enthalten wie Spielkonsolen und Autoradios. DTS wurde 1993 für Spielberg's "Jurassic Park" gegründet, DTS Digital Surround für Heimgebrauch gibt es seit 1997. Heute sind mehr als 21.000 Kinos mit DTS-Surroundsound-Systemen ausgerüstet.  

19. Oktober 2002
Die DVD Copy Control Association DVDCCA  hat es nicht geschafft, sich bis zu dem selbst gesetzten Termin von Ende August auf eine Technik zum "Watermarking" von DVDs zu einigen. Das Ziel war, Audio- und Video-Datenströme dergestalt mit einem digitalen Wasserzeichen zu versehen, dass ein Kopieren auf digitalem wie auf analogem Wege unmöglich gemacht würde. Auf dem Weg dorthin gab es aber einerseits Unklarheiten hinsichtlich der Qualität und Zuverlässigkeit der verschiedenen vorgeschlagenen Systeme, hinsichtlich der Frage, ob und wie das Wasserzeichen die Qualität des Nutzsignal beeinträchtigt und schliesslich auch hinsichtlich der Kosten. Denn jedes Wasserzeichen verlangt, in jedem Recorder und jedem Computerbrenner einen weiteren Chip einzubauen, der die Gerätekosten erhöht, andererseits bringt dieser Zusatzaufwand der Geräteindustrie überhaupt keinen Vorteil, es profitiert ausschliesslich die Softwareindustrie. Nun hat die DVDCCA eine neue Direktion eingesetzt, die alle Aspekte des "Watermarking" von Grund auf neu studieren soll. Ein neuer Termin für eine Entscheidung wurde diesmal vorsichtshalber nicht genannt.

18. Oktober 2002
Und wieder haben wir einen Rekord zu vermelden: Wie ein Blick auf unsere Seite "Coming Soon" zeigt, sind für den kommenden November nicht weniger als 208 neue DVD-Veröffentlichungen angekündigt.

18. Oktober 2002
Am 9. Oktober haben wir auf dieser Seite über die Einigung zwischen den DVD-Lizenzgebern und China berichtet. Inzwischen wissen wir mehr über diesen Deal: Die chinesischen Hersteller von DVD-Abspielgeräten zahlen für jedes Gerät, das sie exportieren, eine Lizenz von 3,5 USD (anstelle der 5 USD, die Hersteller in anderen Ländern zahlen müssen), Geräte, die in China selbst abgesetzt werden, bleiben von Lizenzzahlungen völlig befreit. Offiziell gilt dieses Abkommen nur bis Ende dieses Jahres, und Philips & Co. hoffen, danach die vollen 5,- USD durchsetzen zu können. Die Chinesen gehen aber davon aus, dass das Sonderangebot, mit dem man die Firmen motivieren wollte, überhaupt irgendwelche Lizenzzahlungen zu leisten, zu einer dauerhaften Einrichtung wird.


17. Oktober 2002
Heute präsentieren wir mit Stolz die bedeutendste Neuerung seit der Gründung des www.dvd-forum.ch . Wir haben unser Informationsangebot massiv erweitert und bieten Ihnen jetzt den umfangreichsten und aktuellsten DVD-Katalog des Landes. Nicht weniger als 5.600 Videofilme und 1.200 Musik-DVDs werden derzeit vorgestellt - und täglich kommen neue dazu. Es gibt Inhaltsangaben der Filme, alle technischen Details, viele Szenenfotos und eine Suchmaschine, mit der man zum Beispiel alle Komödien finden kann, alle Filme, die über hebräische Untertitel verfügen oder alle Filme mit einem bestimmten Schauspieler oder Regisseur. Unverändert bleibt das erfolgreiche Grundkonzept: Kein Verkauf und keine Werbung, sondern nichts als saubere Information über Technik, Geräte und Software, firmenübergreifend und jeden Tag aktualisiert.

14. Oktober 2002
Die Verkäufe von DVD-Videorecordern kommen langsam in Fahrt. In der Periode von Oktober 2001 bis Mai 2002 wurden in Japan 186.000 Geräte verkauft, in Europa 26.000 und in den USA 23.000 Die Aufteilung nach den verschiedenen Formaten sah in diesem Zeitraum so aus: Japan 74,2% DVD-RAM und 25,8% DVD-RW (DVD+RW ist in Japan unbekannt). Europa: 60,1% DVD+RW, 38,4% DVD-RAM und 1,5% DVD-RW. USA: 74,6% DVD-RAM, 18,2% DVD+RW und 7,2% DVD-RW.  Die Angaben über Japan und Europa stammen von der GFK, die USA-Zahlen von Interect. Interessant ist, dass es innerhalb Europas grosse Unterschiede gibt. Während in Deutschland und Frankreich DVD+RW klar die Nummer 1 ist, führt in der Schweiz nach neuesten Erhebungen der IHA-GFK die DVD-RAM mit einem Marktanteil von 83,3%. 

12. Oktober 2002

Nach den Vorstellungen von Todd-AO und Dolby soll die schon jetzt verwirrende Vielfalt der Audiosysteme noch um eine weitere Spielart bereichert werden, den "Sonic Whole Overhead Sound", den volltönenden Überkopf-Klang. Das System wurde für die Neuabmischung des Films "We were soldiers" entwickelt. Endlich kreisen die Hubschrauber also direkt über dem Publikum, statt nur irgendwo im Raum zu knattern. Angeblich trägt das ja gewaltig zum filmischen Empfinden bei. Wie die Sache technisch gelöst werden soll, wurde noch nicht bekannt gegeben, es liegt aber nahe, eine Matrix-Schaltung ähnlich Dolby EX zu vermuten. Dann käme das Overhead-Signal bei "gewöhnlichen" Surround-Anlagen diffus aus den vier Aussenkanälen, beim Zuschalten der Decodermatrix aus dem Overhead-Lautsprecher. Das Einbeziehen der Höheninformation ist aber keineswegs eine Dolby-Spezialität. Auf DVD-Audio von MDG und Appassionato gibt es schon seit einiger Zeit Musikaufnahmen nach dem von Werner Dabringhaus entwickelten 2+2+2 System, das überzeugende Klangergebnisse bringt.


10. Oktober 2002
Amerikanische Saubermänner, die den Mormonen nahestehen, haben Systeme zur Zensur von DVDs entwickelt. CleanFlicks, Movieshield und MovieMask sind Computerprogramme, in die die Szenenfolgen Hunderter von DVDs einprogrammiert sind. Sie laufen im PC im Hintergrund  und  schneiden beim Abspielen von DVDs missliebige Szenen heraus. Dabei wird nach 8 verschiedenen Kategorien gesäubert. An erster Stelle steht der Missbrauch des Namens Gottes, danach kommen Obszönitäten, Nacktaufnahmen und erst danach Gewaltdarstellungen. www.movieshield.com bietet sogar ein System an, das die Bearbeitungsdaten drahtlos auch zu einem externen DVD-Player oder Fernsehgerät überträgt. Fluchchampion mit 177 zu säubernden Stellen ist übrigens der Oscar-Gewinner "Good Will Hunting".


9. Oktober 2002
Ein bedeutender Patentstreit wird derzeit beigelegt:  Etwa 50 Hersteller von Geräten, Komponenten und Software in China haben sich mit den DVD-Patentinhabern (vertreten durch Philips) geeinigt. Die Firmen haben begonnen, Lizenzgebühren an die Patenthalter zu bezahlen. Mit weiteren 100 Firmen laufen noch Verhandlungen, deren Ausgang man aber mit Zuversicht entgegen sieht, da China Ende letzten Jahres der Welthandelsorganisation beigetreten ist.

7. Oktober 2002
Das DVD-Forum hat in Japan über die Einführung eines Standards für
DVD-Audio Recorder diskutiert und wird diesen schon bald verabschieden. Nach allem, was man bisher darüber weiss, wird für reine Tonaufnahmen auf DVD ausschliesslich PCM-Ton gestattet, keinerlei Bitstreams, weder in MP3, in Dolby Digital noch in DTS oder sonstwie. Die einzige Kompression, die zulässig ist, wird MLP sein, also das Meridian Lossless Packaging, das auch auf DVD-Audio verwendet werden kann. Das heißt zweierlei: Man wird auf DVDs viele Stunden Musik in höchster Qualität aufnehmen können. Aber diese Musik lässt sich nur auf DVD-Audio-Playern anhören, nicht auf normalen DVD-Spielern, obwohl auch die bekanntlich PCM lesen können. Allerdings soll die DVD-Audio Abspielmöglichkeit in Zukunft bei immer mehr DVD-Playern zur Standardausstattung gehören.

6. Oktober 2002
Besitzer von Philips DVD-Videorecordern DVDR 980 und DVDR 985 können ihre Geräte nun so modifizieren, dass sie sich auch im 6-Stunden Langspiel-Modus betreiben lassen und auch MP3 Musik-CDs abspielen. Den entsprechenden Download gibt es hier.

5. Oktober 2002
Die Schweizer DVD-Welt ist um eine Attraktion reicher: Seit heute gibt es am Kiosk DVDpremiere.ch, das erste  DVD-Magazin für die Schweiz. Das Heft bietet auf 40 vierfarbigen Seiten News, ausführliche Vorstellungen der Top-DVD-Neuerscheinungen, Hintergrundinfos zu den Stars und Machern der Filme sowie Informationen über Hardware-Neuheiten. Klar, dass besonders auch auf Schweizer Themen und DVD-Produktionen eingegangen wird. DVDpremiere.ch erscheint monatlich, 10 Mal im Jahr, und man kann es für nur Fr. 20,- abonnieren. Mehr Informationen dazu gibt's bei www.dvdpremiere.ch, wo man auch gleich ein Abonnement bestellen kann.

27. September 2002
Matsushita Electric (Panasonic) hat ein neuartiges System zur Ueheberrechtssicherung von DVDs in Flugzeugen entwickelt. Das "Early Window Content Protection" System (EWCP) arbeitet mit einer dreifachen Verschlüsselung der Daten und mit einem elektronischen "Fingerabdruck". Die damit produzierten DVDs können auf normalen Heimgeräten nicht abgespielt werden und würde man von dem speziellen Airline-Player aus eine VHS-Kopie herstellen, wäre aufgrund des mit aufgenommenen elektronischen "Fingerabdrucks" jederzeit präzise festzustellen, von welchem Player aus diese Raubkopie gemacht wurde. Dieses Sicherheitssystem soll es den Fluggesellschaften ermöglichen, ihren Passagieren auch die neuesten Filme ab hochqualitativen DVD zu zeigen, lange bevor diese als kommerzielle DVDs in den Handel gelangen.

26. September 2002
Seit heute gibt es bei uns wieder eine neue "DVD des Monats" zu gewinnen. Diesmal ist es der Erfolgsfilm "Vanilla Sky" mit der Starbesetzung Tom Cruise, Penélope Cruz und Cameron Diaz. Klicken Sie einfach auf der Startseite von www.dvd-forum.ch auf den entsprechenden Hinweis - und schon sind Sie drin.  

20. September 2002
Die deutsche Videoindustrie ist auf dem Vormarsch. Der Videogesamtmarktumsatz stieg im vergangenen Jahr in Deutschland erstmals über die Marke von einer Mrd. Euro. Mit dem Verkauf und der Vermietung von DVD- und VHS-Bildtonträgern wurden demnach insgesamt fast 1,15 Mrd. Euro erwirtschaftet, wie der  Bundesverband Audiovisuelle Medien miteilt. Der Umsatz aus dem Verkauf von DVDs und VHS-Kassetten kletterte nach Angaben des Verbandes 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent auf mehr als 790 Mio. Euro. Das sei in erster Linie auf den weiterhin stark ansteigenden Absatz von DVDs zurückzuführen. Der Umsatz aus dem DVD-Verkauf liege mittlerweile über dem des VHS-Kassettengeschäfts. Zum Jahresende soll nach Schätzungen in jedem siebten deutschen Haushalt ein DVD-Player stehen. Der Videovermietmarkt verzeichnete in Deutschland im vergangenen Jahr einen Anstieg von gut fünf Prozent auf 356 Mio. Euro. Während die Vermietung von VHS-Kassetten in den Videotheken leicht zurückging, stieg der DVD-Vermietumsatz um 222 Prozent auf 40,6 Mio. Euro an.

13. September 2002
Sony hat als erste Firma einen DVD-Brenner für PC-Einbau angekündigt, der sowohl DVD-R/RW als auch DVD+R/RW brennen kann. Der DRU-500A.soll DVD-R-Rohlinge gar mit vierfacher Geschwindigkeit beschreiben. Dazu werden allerdings neue Highspeed-Rohlinge benötigt, die diese Geschwindigkeit auch vertragen. Aktuelle DVD-R-Rohlinge können nur mit 2X beschrieben werden. DVD-RWs sollen nun mit 2X (statt bei dem bisherigen Pionier-Modell nur mit 1X) gebrannt werden, DVD+R(W) beschreibt der DRU-500A mit 2,4-facher Geschwindigkeit.  Auch als CD-Brenner soll das neue Gerät geeignet sein. CD-Rs soll es mit 24-facher, CD-RWs mit zehnfacher Geschwindigkeit brennen. Eine externe Version mit Firewire und USB-2.0-Anschluss soll wenig später folgen. Das Gerät soll am 25. September offiziell vorgestellt werden und in Europa Ende Oktober auf den Markt kommen.

9. September 2002
Immer mehr japanische Firmen entschliessen sich, DVD-Videorecorder herzustellen. Mitsubishi hat eine Zeitlang Recorder von Pioneer zugekauft und unter seinem eignen Namen vertrieben, am Ende dieses Jahres will man solche Geräte - mit eingebauter Harddisk - in der Fabrik in Kyoto selber herstellen. Geplant sind zunächst 1.000 Stück pro Monat. Aehnliche Produkte mit einer Startmenge von 4.000 Stück pro Monat will Hitachi in seiner Fabrik in Hitachinaka fabrizieren, allerdings erst Ende nächsten Jahres. Bis dahin wird man wohl weiterhin DVD-Recorder von Matsushita zukaufen. Sony hat seine in Japan verkauften DVD-Videorecorder bisher von Pioneer und anderen bezogen, will nun aber ab März 2003 selber in die Fabrikation von DVD-Videorecordern einsteigen. Wieviele Geräte in Kisarazu produziert werden sollen, ist noch nicht bekannt, aber sicher ist, dass diese Geräte auch Sony's Memory Stick akzeptieren werden. Insgesamt erwartet der japanische Markt für dieses Jahr den Verkauf von 500.000 DVD-Videorecordern, für nächstes Jahr werden 800.000 Stück prognostiziert. 

29. August 2002
Ab heute können Sie eine neue "DVD des Monats" gewinnen. Es ist die zauberhafte Liebesgeschichte "Sweet November" mit Keanu Reeves und Charlize Theron. Einfach auf der Startseite von www.dvd-forum.ch auf die Aufforderung klicken, die Wettbewerbsfrage beantworten und schon haben Sie gute Chancen auf einen Gewinn. 

29. August 2002
Es ist weiterhin nicht klar, wie Toshiba und NEC ihr am 16. August in Tokyo vorgestelltes DVD-System der nächsten Generation positionieren wollen. An der Pressekonferenz am Montag war noch verlautbart worden, Toshiba könne sich das konkurrierende Format "Blu-ray Disc" in ein paar Jahren durchaus als neuen Weltstandard vorstellen. Heute aber wurden Details bekannt, die zeigen, dass das Toshiba-Format (das noch gar keinen Namen hat) durchaus als direkte Konkurrenz zur "Blu-ray Disc" zu sehen ist: Die Toshiba/NEC Platten bestehen, wie die heutige DVD, aus zwei, Rücken an Rücken zusammengeklebten, jeweils 0,6 mm dicken Teilen, Aufnahme und Wiedergabe erfolgen mit einem blauen Laser von 405 nm Wellenlänge und einem Objektiv mit einer Numerischen Apertur von 0,65. Anders als bei der "Blu-ray Disc", das nur als Aufnahmesystem vorgesehen ist, soll es auch vorbespielte Platten geben. Die Speicherkapazitäten lauten: Für vorbespielte Platten 15 GB für die einseitige, einschichtige Version und 30 GB für die einseitige, zweischichtige Variante. Für wiederbespielbare Platten sind 20 GB bzw. 40 GB vorgesehen. Die Tatsache, dass diese Werte leicht unter denen der "Blu-ray Disc" liegen, soll mit einer höheren Daten-Kompressionsrate und mit der Möglichkeit, auf Wunsch auch MPEG-4 einzusetzen, aufgewogen werden. Toshiba und NEC wollen ihren Vorschlag dem DVD-Forum unterbreiten und hoffen, eine Standardisierung durch dieses Gremium noch in diesem Jahr zu erreichen. Als aussichtsreichste Anwendungsgebiete für DVDs mit erhöhter Speicherkapazität gelten die Computerindustrie, Videogames und hochauflösende (High-Definition) Videoprogramme.


28. August 2002
In puncto Hardwareausstattung der Haushalte hinkt Europa derzeit noch gewaltig hinter den USA her; bis 2006 wird der Unterschied jedoch bedeutend geringer werden. Dieses Fazit zog Jim Button, President des Marktforschungsinstituts Understanding & Solutions, in seinem Vortrag auf der DVD Entertainment Conference in Los Angeles. Demnach werden Ende 2002 in den USA 110 Mio. Geräte mit DVD-Abspieloption in den Haushalten stehen. 2006 sollen es bereits 245,3 Mio. sein. In Europa rechnet Button mit 66,5 DVD-Geräten Ende 2002; im Jahr 2006 werden 211 Mio. Geräte mit DVD-Abspielmöglichkeit in den europäischen Haushalten zu finden sein. Insbesondere der deutsche Markt, der derzeit noch hinter Grossbritannien und Frankreich rangiere, verfüge über ein enormes Wachstumspotenzial, so Button.

26. August 2002
Toshiba und NEC haben heute in Tokyo bekannt gegeben, dass die beiden Unternehmen an einem neuen DVD-Format mit bedeutend grösserer Speicherkapazität arbeiten. Das neue Format soll, wie die von Matsushita, Sony, Thomson, Philips, Pioneer, Hitatchi, Sharp und Samsung entwickelte "Blu-ray Disc", mit einem blauen Laser arbeiten, aber in der Herstellung bedeutend preisgünstiger sein und bessere Kompatibiliät mit dem bestehenden DVD-Format bieten. Das neue Blue-Laser DVD-Format ist für 15 - 20 GB auf einer einseitigen, doppelschichtigen DVD ausgelegt und soll bereits im nächsten Jahr fabrikationsreif sein, es hat aber noch keinen Namen und es wurden auch keine weiteren technische Einzelheiten veröffentlicht. Parallel zu dieser Ankündigung hat Toshiba allerdings bekräftigt, weiterhin auch an der Entwicklung der konkurrierenden "Blu-ray Disc" mitzuarbeiten.

24. August 2002
Wir haben wieder einmal einen neuen Rekord zu verzeichnen: Für September sind auf unserer Seite "Coming Soon" mittlerweile nicht weniger als 183 neue DVDs angekündigt.

23. August 2002
An der Fachkonferenz "DVD Entertainment" in Los Angeles wurden verschiedene DVD-Produktionen ausgezeichnet. George Lucas
und 20th Century Fox Home Entertainment erhielten für das Weltraumepos "Star Wars - Episode 1" vier DVD Awards. Unter anderem gingen der Publikumspreis sowie die Auszeichnung "Bestes Menüdesign" und "Authoring and Audio Presentation" an die Star Wars DVD. Warner Home Videos DVD-Version des Klassikers "Citizen Kane" wurde als "Best of Show DVD" geehrt. Als beste Special-Edition-DVD darf sich "The Godfather DVD-Collection" von Paramount Home Entertainment künftig mit einem Award schmücken. Die Fachkonferenz "DVD Entertainment" fand zum fünften Mal in Universal City bei Los Angeles statt.

20. August 2002
Soeben hat der Schweizerische Videoverband die Marktdaten für das erste Halbjahr 2002 veröffentlicht. Demnach wurde von Januar bis Juni mit DVDs um 45,2 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. In Stückzahlen ist die Steigerung noch eindrücklicher, sie beträgt 68,4 Prozent. Spitzenreiter waren "Der Schuh des Manitu" mit mehr als 100.000 in der Deutschschweiz verkauften Einheiten ( DVD und VHS), sowie "Harry Potter" mit mehr als 200.000 DVDs.

19. August 2002
Erstmals sind am Samstag auf der Musikmesse Popkomm in Köln Auszeichnungen für DVD-Produktionen vergeben worden. Eine Jury von Fachleuten sichtete  87 Musik-DVDs und vergab Preise in drei Kategorien: Bester Surround-Sound, beste Clip-Compilation und bester Live-Mitschnitt/ beste Künstlerdokumentation. In der Kategorie Surround-Sound gewann Eric Claptons Album «Reptile» vor der Experimental-Produktion «One Giant Leap» und «Sade live». Die Jury würdigte die dichte Atmosphäre auf Claptons Produktion. Bei den Clip-Sammlungen siegte die US-Nu-Metal-Band Korn mit «Asylum», dessen Aufbau exemplarisch zeige, was in dem Medium stecke. Hier habe man nicht mehr nur eine lineare VHS, «sondern eine herrliche Vernetzung» von Inhalten. Auf Platz zwei kamen die «Greatest Hits» der Smashing Pumpkins, auf Platz drei «The Alltogether» von Orbital. Preisträger in der Kategorie Live-DVDs/Künstlerdokumentation wurde «One Night in Paris» von Depeche Mode. Die Zusammenstellung von Konzert, Interviews, Fotos und der Sound, «hat alles, was man von einer Musik-DVD erwarten kann», befand die Jury. Platz zwei erhielt die Dokumentation «Thug Angel - The Life of an Outlaw» über den ermordeten Rapper Tupac Shakur. Auf Platz drei kamen die Böhsen Onkelz mit «Live in Frankfurt».

14. August 2002
In Deutschland verzeichnet die Videobranche einen enormen Boom. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 331,7 Mio. Euro umgesetzt, was einer Steigerung um 52,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr entspricht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die hohen Umsätze basierten vor allem auf dem rasant wachsende DVD-Absatz. Dieser habe einen Rückgang im VHS-Geschäft mehr als wettmachen können. Die Erfolgsbilanz sei darüber hinaus an einzelne Titel wie "Der Schuh des Manitu" und "Harry Potter" gekoppelt gewesen. Im "Manitu"-Monat Januar sei der Umsatz im Vergleich zum Januar 2001 um fast 66 Prozent gestiegen. Die Veröffentlichung von "Potter" im Mai habe für eine explosionsartige Steigerung von 179 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesorgt.

12. August 2002
Warner Music hat soeben bestätigt, dass in diesem Herbst auch in der Schweiz eine grössere Anzahl neuer DVD-Audio erhältlich sein werden. Schon Ende nächster Woche, am 26. August, kommen 12 neue DVD-A in die Läden, bis Ende dieses Jahres sollen 60 neue DVD-A veröffentlicht werden. Alle sind mit Surroundsound ausgerüstet und können, dank Dolby Digital, auf jedem beliebigen DVD-Player abgespielt werden. Gleichzeitig werden die Verkaufspreise aller DVD-Audio von Warner Music deutlich gesenkt.  

10. August 2002
Die DVD+RW Alliance hat die DVD+R-Spezifikationen so erweitert, dass diese Rohlinge künftig auch mit vierfacher Geschwindigkeit gebrannt werden können. Damit liesse sich eine 4,7 Milliarden Byte fassende DVD+R in knapp 15 Minuten vollschreiben. Eine entsprechende Modifikation der DVD+RW-Spezifikationen soll zudem bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Noch nicht bekannt gegeben wurde, wann die ersten Brenner in den Läden stehen werden, die diese Schreibgeschwindigkeit auch unterstützen. Welche Änderungen an den Spezifikationen für die Geschwindigkeitssteigerung vorgenommen werden mussten, ist bislang noch nicht bekannt. Doch auch das DVD Forum will die nächste Geschwindigkeitsstufe nun in Angriff nehmen: So sollen die Spezifikationen für 2X DVD-RW und 4X DVD-RW noch in diesem Monaten verabschiedet werden. Nach Angaben von Andy Parsons, als Senior Vice President bei Pioneer Electronics für Marketing und Verkauf zuständig, sollen die ersten DVD-R(W)-Brenner nach den neuen Spezifikationen bereits im vierten Quartal 2002 erscheinen. Ein ähnlicher Termin ist für die Geräte der "Plus"-Klasse zu erwarten.

3. August 2002
Ab heute können Sie bei uns die neue "DVD des Monats" gewinnen. Diesmal sind es sogar zwei, denn der Sensationserfolg "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" ist mit dermassen viel attraktivem Bonusmaterial ausgestattet, dass es dafür eine eigene DVD gebraucht hat.

31. Juli 2002
Sony hat seine Vaio-Computer für die Herbstsaison vorgestellt. Dabei gab es eine Ueberraschung: Bei den All-in-one-High-End-Modellen setzt der Hersteller auf Intels Pentium 4-M und auf DVD-RW, obwohl man im Bereich der stationären Bürocomputer ein starker Befürworter von DVD+RW ist. Im Gegensatz zum DVD+RW biete der DVD-RW-Laufwerkstyp nach Angaben von Sony zurzeit die beste Kompatibilität zu heimischen DVD-Playern, hiess es dazu. Weitere Details will der Hersteller erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.


30. Juli 2002
Wie der Hamburger Spiele-Verlag Eidos bekannt gibt, werden ab dem Jahr 2003 PC-Spiele primär auf DVDs auf den Markt gebracht. Der Grund dafür ist, dass 80% aller Gamer bereits ein DVD-Laufwerk besitzen. Bis zum Jahr 2003 sollen es schätzungsweise 90% sein. Somit müssen die Gamer nicht mehr dauend die CDs wechseln. Ein weiterer Grund für den raschen Umstieg auf DVD ist der Kopierschutz der DVD..

25. Juli 2002
An der diesjährigen Musikmesse Popkomm in Köln wird es zum ersten Mal einen Musik-DVD Preis für die besten Pop-DVD Produktionen geben. Als Begründung wurde vom Veranstalter die aktuelle Marktentwicklung und die zunehmende Relevanz des Mediums in der Branche angegeben. Die Messe für Popmusik und Entertainment findet in diesem Jahr vom 15. bis 17. August statt. Alle Labels, Publisher, Produzenten und Künstler sind aufgerufen, sich mit ihren besten Produktionen in den Kategorien: DVD-Audio - Beste Surround Sound Produktion, DVD Video - Bester Konzertmitschnitt/Beste Künstlerdokumentation, DVD Video - Beste Clipcompilation auf DVD am Popkomm. Musik-DVD Award zu beteiligen. Alle im deutschen Markt veröffentlichten Musik-DVD-Produktionen aus den relevanten Musikgenres jenseits der klassischen Musik, deren Veröffentlichungszeitpunkt nicht vor August 2001 datiert ist, sind zugelassen. Die Teilnahme am Popkomm.Musik-DVD Award ist kostenlos. Einsendeschluss ist Freitag, der 2. August 2002. Anmeldeformulare können per E-mail unter dvd@musikkomm.de angefordert werden oder liegen Online bereit unter www.popkomm.de. Die Awardverleihung findet dann am Popkomm.-Samstag, den 17. August um 12.30 Uhr in Kongressraum A, Congress Center West, KölnMesse statt.

22. Juli 2002
Nachdem es längere Zeit recht ruhig um die DVD-Audio gewesen ist, regt sich nun neues Leben: Warner Music wir im Herbst eine weitere Serie von DVD-A auf den Markt bringen.

4. Juli 2002
Ab heute gibt es den brandneuen Action-Film "Rush Hour 2" als neue "DVD des Monats" zu gewinnen. Klicken Sie einfach auf der Startseite von www.dvd-forum.ch auf den entsprechenden Hinweis - und schon haben Sie gute Chancen.

2. Juli 2002
Einige Mitglieder des DVD Forums wollen im Laufe des nächsten Halbjahrs neue Spezifikationen entwickeln, die 2003 die Markteinführung von Web-fähigen DVD-Playern ermöglichen sollen. Die Ad hoc-Gruppe besteht aus 28 Unternehmen und wird geleitet von Todd Collart, CEO und Präsident InterActual Technologies. Collart erklärte: "Weihnachten 2003 könnte ein möglicher Zeitpunkt für die Markteinführung sein." Die neuen Standards würden aussschließlich mit DVD-Software anwendbar sein, so der Chef der Ad hoc-Gruppe. Es habe zwar bereits Geräte mit Internetverbindung gegeben. Diese seien jedoch gefloppt und hätten gezeigt, dass die Konsumenten nicht, ähnlich wie mit dem PC, via DVD-Player im Netz surfen wollen. Die Studios suchten vielmehr nach einfacheren Onlinelösungen, die die Webverbindung ausschließlich dazu nutzen, den Wert der DVD-Inhalte zu erhöhen.


2. Juli 2002
Im Rahmen der Fachkonferenz "DVD at 5", die anlässlich des fünften Geburtstags der DVD-Video in der vergangenen Woche in Los Angeles stattfand, wurden wichtigen Branchenpersönlichkeiten die "DVD at 5 Honor Awards" verliehen. Höhepunkt war die Vergabe des Preises an Warren Lieberfarb. Dem Präsidenten von Warner Home Video, der bereits 2000 für seine Verdienste auf der VideoWinner Gala in München den World Video Award erhalten hatte, wurde nun als "Vater der DVD" erneut besondere Ehre zuteil. Zuvor waren alle weiteren Majors ausgezeichnet worden, darunter Ben Feingold, Präsident Columbia TriStar Home Entertainment, für seine internationalen Bemühungen um DVD und Buena-Vista-Boss Bob Chapek für sein Engagement, Disney ins DVD-Zeitalter zu führen

1. Juli 2002
Wir freuen uns, ein neues Mitglied im DVD-Forum Schweiz zu begrüssen. Videophon AG ist die Schweizer Generalvertretung von so bedeutenden DVD-Software-Firmen wie Domino Pictures, Plaza Vista (Leo Kirch Distribution), Madison Home Video, MGM/UA und 20th Century Fox Video. Damit werden wir nun über all diese Produkte noch ausführlicher und aktueller berichten können. 

1. Juli 2002
Happy Birthday to us! Heute feiert das DVD-Forum Schweiz seinen 5. Geburtstag.  Fünf Jahre, für DVD-Verhältnisse ist das ein nachgerade biblisches Alter. Aber es stimmt: Schon seit dem 1. Juli 1997, seit den frühesten Kindertagen der DVD, liefert www.dvd-forum.ch umfassende, korrekte und buchstäblich jeden Tag aktualisierte Information zum Thema.
Damit ist das Forum nicht nur zur angesehensten und meistbesuchten Informationsquelle für alle Aspekte der DVD geworden, es stellt auch eine Besonderheit dar, die es nur in der Schweiz gibt und in keinem anderen Land. Denn auf dieser Internetseite wird nichts verkauft.  Es gibt auch keine Werbung, sondern nichts als sachliche Information. Man findet immer die neueste Hard- und Software, jede Woche die Hitparade der meistverkauften DVDs, und wer per e-mail eine Frage stellt, bekommt innerhalb weniger Stunden eine kompetente Antwort. Dieser Gratis-Service für Konsumentinnen und Konsumenten, den Handel und die Presse gilt heute weit über die Schweiz hinaus als Pionierleistung, die massgeblich zur raschen Akzeptanz des neuen Multimedia-Datenträgers beigetragen hat: Tatsächlich ist nirgendwo in Europa der DVD-Verkaufserfolg grösser als bei uns. Wir finden, das sei ein guter Grund zum Feiern. Prost!

29. Juni 2002
Die Frage, ob man als DVD-Recorder einen nach dem Format DVD-RAM, DVD-RW oder DVD+RW kaufen soll, wird in Zukunft leichter zu beantworten sein. Denn Panasonic hat an der TechXNY Konferenz in New York den DVD Burner II vorgestellt. Dieses Gerät kann nicht nur alle bekannten DVD-Formate lesen, sondern auch in allen drei Formaten aufnehmen, die vom DVD-Forum weltweit standardisiert und anerkannt worden sind: Zur Wahl stehen DVD-RAM, DVD-RW und DVD-R. In den Handel kommen soll das neue DVD-Multi Gerät noch in diesem Herbst. Auch Hitachi LG arbeitet an einem DVD Multi Gerät, von diesem sind aber noch keine Details bekannt.

28. Juni 2002
SAFE, die Schweizerische Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie, hat heute einen ausführlichen Informationstext zum neuen Schweizerischen Filmgesetz und dem damit einhergehenden Verbot des Parallelimports für audiovisuelle Werke veröffentlicht.

28. Juni 2002
Auf Einladung des Dachverbandes der Urheber- und Nachbarrechtsnutzer hat Albrecht Gasteiner vom DVD-Forum Schweiz heute an der Jahreshauptversammlung des DUN einen Vortrag zum Thema Urheberrecht und Heimelektronik gehalten.

27. Juni 2002
Aufgrund eines freundlichen Hinweises der SUISA können wir unsere gestrige NEWS-Meldung über die Rechtslage auf dem Gebiet des DVD-Imports präzisieren. Erstens: Das Urheberrecht ist nicht komplett neu, sondern es wird nur - im Zusammenhang mit dem komplett neuen Filmgesetz - um den beschriebenen Absatz 1bis im Artikel 12 ergänzt. Die übrigen Teile des Urheberrechtsgesetzes bleiben unverändert. Und zweitens: Die beschriebene Regelung gilt nicht für alle urheberrechtlich geschützten Werke, sondern nur für audiovisuelle Produktionen. Compact Discs sind also davon nicht betroffen

26. Juni 2002
In gut vier Wochen, am 1. August, tritt in der Schweiz ein neues Urheberrechtsgesetz in Kraft. Neu daran ist vor allem, wie im 2. Abschnitt, Artikel 12, Absatz 1bis festgehalten wird, dass ein urheberrechtlich geschütztes Werk in der Schweiz nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Inhabers der Rechte für die Schweiz verkauft werden darf. Für den DVD-Markt bedeutet dies im Klartext, dass ab 1. August kein Händler mehr selbst importierte DVDs verkaufen darf. Denn der Inhaber der Urheberrechte - zum Beispiel ein Hollywood-Studio - vergibt das Distributionsrecht für die Schweiz ausschliesslich an seine Schweizer Generalvertretung. Aufgrund dessen darf nur diese die DVDs importieren und über den Einzelhandel verkaufen. Ein Händler, der zum Beispiel DVDs aus den USA oder Kanada importiert, begeht damit eine Urheberrechtsverletzung und macht sich strafbar. Das Verkaufsverbot gilt nicht nur für ab 1. August importierte DVDs, sondern auch für alle, die Schweizer Händler eventuell heute noch am Lager haben. Unautorisiert importierte DVDs können auch vom Schweizer Zoll beschlagnahmt werden. Mit dieser Gesetzesnovelle schliesst die Schweiz sich der bereits in der EU geltenden Rechtsordnung an.

24. Juni 2002
Seit ein paar Tagen können Sie bei uns die "DVD des Monats" gewinnen. Zu diesem Zweck haben wir auf der Startseite von www.dvd-forum.ch einen Link auf die Wettbewerbsseite eingerichtet. Nun hat sich aber herausgestellt, dass einige Leute bei Aufrufen unserer Website noch immer die bisherige Version der Startseite, also ohne Wettbewerbshinweis, erhalten. Sorry, das ist aber kein Fehler von uns sondern eine Besonderheit der PC-Version von Microsoft's Internet-Explorer. Um die neueste Version unserer Startseite zu bekommen, müssen Sie entweder mehrmals auf "Aktualisieren" klicken, den Cache leeren oder eventuell für einmal den Proxy-Server ausschalten (Extras/Internetoptionen/Verbindungen/Einstellungen).  

22. Juni 2002
Was hat die Fussballweltmeisterschaft mit DVD zu tun? In Japan viel. Denn im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dort der Verkauf von DVD-Recordern um nicht weniger als 187 Prozent gestiegen.

19. Juni 2002
Die sieben Majorstudios haben mit ihren weltweiten Spielfilmreleases in allen Medien 2001 rund 31 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Das bedeutet ein Plus von 1,3 Mrd. Dollar gegenüber dem Vorjahr, berichtet die Motion Picture Association (MPA). Den grössten Beitrag leistete mit 40 Prozent Anteil einmal mehr die Home-Video-Branche. Sie steuerte 12,4 Mrd. Dollar zum Gesamtumsatz bei, während TV auf 9,7 Mrd. Dollar, Kino auf 5,7 Mrd. Dollar und Pay-TV auf 3,2 Mrd. Dollar kamen. Laut MPA wuchs der weitweite Videoumsatz im Verkaufssegment aufgrund des rapiden DVD-Wachstums um neun Prozent. Die Umsätze mit VHS-Leih- und Kaufvideos gingen allerdings gleichzeitig um 17 Prozent zurück. Laut MPA betrug der Videoumsatz 2001 in Europa nach einem Anstieg um 13 Prozent rund 2,91 Mrd. Dollar

18.Juni 2002
Vereinzelte Läden der US-Handelskette Circuit City haben begonnen, VHS-Videos aus dem Sortiment zu nehmen. Nach Angaben des Unternehmens gebe es zwar keinen festen Zeitplan, dennoch werde das in die Jahre gekommene Format sukzessive landesweit aus allen 622 Läden verschwinden. Circuit City ist mit dieser Massnahme die erste grosse Handelskette in den USA, die künftig ausschließlich auf DVD setzt. Die Konsumenten, so hieß es, wollen die DVD. Da man der grossen Nachfrage entsprechend nachkommen wolle, die Regalfläche aber limitiert sei, gehe dies zwangsläufig zu Lasten von VHS.

17. Juni 2002
Das DVD-Forum Schweiz wird noch attraktiver: Ab sofort verlosen wir jeden Monat 20 Exemplare der "DVD des Monats". Das ist immer eine ganz neu auf den Markt kommende DVD, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von den Mitgliedern der DVD-Forum Schweiz. Um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, müssen Sie gar nichts Besonderes unternehmen. Sie klicken einfach auf unserer Startseite www.dvd-forum.ch auf die entsprechende Schaltfläche, beantworten eine einzige Frage - und schon sind Sie dabei. Es lohnt sich übrigens, diese Schaltfläche öfter als nur ein Mal im Monat anzuklicken. Denn je nach Aktualität kann dort eventuell schon nach zwei oder drei Wochen eine neue DVD präsentiert werden. Ein Grund mehr also, immer wieder einmal beim DVD-Forum Schweiz hereinzuschauen.   

14. Juni 2002
Philips bringt endlich einen DVD-Player mit Progressive-Scan-Ausgang auch für PAL, und zwar den DVDR 1000 Mk II, also eine Neuauflage der ersten DVD-Recorder-Generation. Wie schon beim DVD 1000 geplant, aber dann von den Kopierschützern verhindert, wird das Signal über eine VGA-Buchse geliefert. Weil die Bedenken der Software-Branche aber nicht ausgeräumt sind, ein Progressive-Ausgang in PAL und in RGB nach wie vor nicht genehmigt wird, ist diese Buchse nur dann aktiv, wenn kein kopiergeschütztes Material abgespielt wird. Das heisst, bei TV-Aufzeichnungen und DVDs ohne Kopierschutz-Bit im Copy-Management-Sektor (CGMS), funktioniert Progressive Scan. Bei allen anderen DVDs aber nicht, auch nicht bei NTSC-Scheiben – dann färbt sich der Bildschirm rot und man muss auf Scart- oder Hosiden-Verbindung umschalten. Der DVD-Recorder wird damit zu einem sehr speziellen Linedoubler, der TV-Signale in Vollbilder wandelt; übrigens auch dann, wenn man den Tuner des Videorecorders als TV-Empfänger für einen Projektor oder Plasma-Monitor nutzt. Eine weitere Verbesserung, die den meisten anderen DVD-Recordern der Firma ebenfalls zu Gute kommt: Der Decoder arbeitet nun in sechs Stufen mit höherer Effizienz, sprich besserer Bildqualität. So ist nun auch eine maximale Aufnahmedauer von sechs Stunden möglich, aber wichtiger noch, auch 2,5 Stunden bei voller Auflösung (720 mal 576 Pixel, längere Laufzeiten haben 360 mal 576 Pixel). Bisher war schon bei zwei Stunden Schluss mit der höheren Pixelzahl.

5. Juni 2002
Die globale Medien- und Entertainmentindustrie hat im vergangenen Jahr weltweit über eine Billion Dollar umgesetzt - eine Steigerung um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das berichtet die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in ihrer aktuellen Studie "PwC - Global Entertainment and Media Outlook: 2002 - 2006". Im laufenden und im kommenden Jahr würden sich die Ereignisse des 11. September und die Konjunkturkrise noch negativ bemerkbar machen. Ab 2004 sieht PwC jedoch wieder ein rapides Wachstum, dass 2006 in einen Umsatz von 1,4 Billionen Dollar münden soll. Insbesondere die digitale Distribution werde dazu beitragen. So sollen beispielsweise die Broadband-US-Haushalte von derzeit 9,4 Mio. auf 38,2 Mio. 2006 anwachsen. Der Bereich Film Entertainment soll in fünf Jahren weltweit von derzeit 59 Mrd. Dollar auf 79 Mrd. Dollar Umsatz anwachsen, unter anderem getragen von der DVD.

24. Mai 2002
In den USA ist erstmals eine DVD-Website an die Börse gegangen. Die Firma Netflix hat sich auf das Vermieten von DVDs über das Internet spezialisiert. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 60.000 Kunden. Durch den Verkauf von Aktien wurden gestern, am ersten Börsentag, 82,5 Millionen Dollar eingenommen. Der Aktienkurs stieg im Laufe des Tages um 16 Prozent.

13. Mai 2002
«Harry Potter» hat einen neuen Erfolg herbeigezaubert. Die Video- und DVD-Aufzeichnung des Films «Harry Potter und der Stein der Weisen» ging an seinem ersten Verkaufstag in Großbritannien 1,25 Millionen Mal über den Ladentisch, wie die Vertriebsgesellschaft Warner Home Video am Sonntagabend mitteilte. Damit brach der junge Zauberlehrling den bisherigen Rekord des Films «Titanic», dessen Video im Jahre 1997 auf Anhieb 1,1 Millionen Käufer fand. Verkaufsstart im Königrreich war am Freitag, in der Schweiz ist die DVD seit Samstag erhältlich.


13. Mai 2002
Der riesige Erfolg von Surroundsound auf der DVD beginnt nun auch die Rundfunkanstalten zu reizen. Nachdem Pro 7 schon seit etlichen Monaten Spielfilme mit Dolby Digital Surroundsound ausstrahlt und Premiere dies nun auch übernommen hat, wird Anfang nächsten Jahres auch der Oesterreichische Rundfunk ORF nachziehen. Dies wurde am Kongress der Audio Engineering Society in München bekannt. Etwas Besonderes zur Promotion von Surroundsound hat sich das Schwedische Radio ausgedacht. Dort gibt es auf ihrer Website eine ganze Reihe von Surroundsound-Beispielen, die man sich frei herunter laden kann. Davon brennt man sich eine CD und diese lässt sich auf jedem CD-Player abspielen und vom Surroundsound-Decoder eines nachgeschalteten Surround-Receivers decodieren. Zur Wahl stehen Surround-Demos, sehr fantasievoll gemixte Hörspiel-Clips sowie Musikausschnitte, alle in Dolby Digital und in DTS. 

9. Mai 2002
Morgen beginnt in München der alljährlich stattfindende Kongress der Audio Engineering Society (AES). In diesem Gremium stellen die weltweit führenden Wissenschaftler ihre Ideen, Erkenntnisse und Entwicklungen vor, alle wichtigen Industriefirmen der professionellen Audiotechnik zeigen ihre neuesten Produkte. Natürlich geht es hier auch um Surroundsound und DVD und daher ist auch das DVD-Forum Schweiz dort. 

7. Mai 2002
Bis Jahresende könnte in den USA der Absatz von DVD-Playern den von Videorekordern um zwei Millionen Geräte übersteigen. Dies prognostiziert der Industrieverband Consumer Electronics Association (CEA). Laut CEA wurden im ersten Quartal 2002 2,6 Mio. DVD-Player an den US-Handel ausgeliefert. Das sind 11,2 Prozent mehr als im Vergleichsquartal 2001 und rund 100.000 Geräte mehr als die zeitgleich verkauften Videorecorder.

6. Mai 2002
Sony hat damit begonnen, in seiner DVD-Fabrik in den USA (Terre Haute, Indiana) die Fertigungskapazität auf mehr als 30 Millionen DVDs pro Monat zu verdoppeln. Dafür werden 32 neue Produktionslinien eingerichtet. Die Expansion soll in 6 Monaten abgeschlossen sein.


3. Mai 2002
Laut einem Bericht aus Taiwan arbeiten die Hersteller von optischen Laufwerken in China und Taiwan an zwei eigenen Formaten. Sie wollen sich dadurch die Lizenzgebühren für die DVD-Standards ersparen. Dies berichtet die taiwanische Wochenzeitung "DigiTimes" in ihrer Online-Ausgabe. Demnach haben sich schon 19 nicht genannte taiwanische Hersteller von DVD-Laufwerken zusammengetan, die jetzt mit Firmen auf dem chinesischen Festland die neuen Formate festlegen wollen. Dafür soll eine Dachorganisation namens "Advanced Optical Storage Research Consortium" gegründet werden. Angedacht ist dem Bericht zufolge eine "EVD" (Enhanced Versatile Disc), für die bereits in zwei Monaten eine Spezifikation vorliegen soll. Diese EVD soll die geplante chinesische "AVD" (Advanced Versatile Disc) noch vor ihrer Markteinführung ablösen. Angesichts des enormen Welterfolges der DVD und des bereits bestehenden grossen Softwareangebotes ist es allerdings extrem unwahrscheinlich, dass eine solche DVD-Konkurrenz auf den westlichen Märkten irgendeine Chance hätte, denn qualitativen Fortschritt bringt sie nicht und Software gibt es bisher überhaupt nicht.

3. Mai 2002
Ende 2001 stand in jedem zwölften deutschen Haushalt ein DVD-Player (2,7 Mio. Einheiten). Dies geht aus dem "Business Report" des deutschen Bundesverbandes Audiovisuelle Medien BVV hervor. Hinzu kamen noch circa fünf Mio. Haushalte mit einem PC mit integriertem DVD-Laufwerk. Darüber hinaus waren Ende letzten Jahres 660.000 Haushalte im Besitz einer DVD-abspielfähigen PlayStation 2. Bei Videorecordern lag die Haushaltsausstattung kaum verändert bei 72 Prozent. 2001 wurden 2,68 Mio. Geräte verkauft. Ende 2002 soll die Haushaltspenetration bei DVD-Playern gemäss einer Untersuchung der GfK zwischen 14,4 und 15,7 Prozent erreicht haben, in absoluten Zahlen sind das fünf bis 5,2 Mio. Geräte.

2. Mai 2002
Auch in den USA geht der DVD-Boom unvermindert weiter. Im 1. Quartal 2002 wurden dort um 74 Prozent mehr DVDs und um 29 Prozent mehr DVD-Abspielgeräte verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach einer Untersuchung der Marktforschungsfirma Ernst & Young im Auftrag der DVD Entertainment Group wurden in den ersten 3 Monaten 120 Millionen DVDs und 3,6 Millionen DVD-Player an den Handel verkauft und jede Woche kommen etwa 100 neue DVDs auf den Markt. Seit der Einführung des DVD-Systems wurden in den USA insgesamt 35 Millionen DVD-Abspielgeräte abgesetzt, die nun in 27,4 Millionen Haushalten stehen. In diesem Jahr sollen weitere 20 Millionen Geräte den Weg in US-amerikanische Haushalte finden. 

1. Mai 2002
Heute ist zwar Feiertag, aber wir haben trotzdem auch heute, wie jeden Mittwoch, hier die aktuelle Hitparade der meistverkauften DVDs der vergangenen Woche.

29. April 2002
Nach einem Bericht von Nikkei Market Access wird der weltweite Verkauf von DVD-Playern in diesem Jahr um  37 Prozent auf 53 Millionen Geräte steigen. 

17. April 2002
Der Schweizerische Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik (Swico) hat sich gegen pauschale Urhebergebühren auf leeren CD-Rom und DVD ausgesprochen. Nur ein geringer Teil aller abgesetzten digitalen Datenträger würde zum Überspielen urheberrechtlich geschützten Werke verwendet, teilte der Swico am Dienstag mit. Die meisten Personen und Unternehmen würden diese vorwiegend zum Speichern eigener Daten einsetzen. Bei den digitalen Datenträgern gebe es zudem bereits Techniken, die eine individuelle Abrechnung der Urheberrechtsnutzung ermöglichen würden. Mit einer Urhebergebühr müsse tatsächlich ein Recht erworben werden, fordert die Swico. Die Verwertungsgesellschaften würden jedoch an ihrem Recht und ihrer Absicht festhalten, pauschale Tarife auf digitale Datenträger festzulegen. Zudem laufe dies der Politik der Europäischen Union (EU) zuwider. Die EU wolle das Urheberrecht harmonisieren und den Einsatz technischer Schutzmassnahmen fördern, was genau dem Ansatz des Swico entspreche, hiess es weiter. Analoge Datenträger wie Tonbänder und Videokassetten würden keine individuelle Abrechnung erlauben, weshalb sie auch gemäss Urheberrechtsgesetz mit Massentarifen belegt seien.

16. April 2002
Der Spiegel Online schreibt heute, der Unterhaltungselektronik-Markt in Deutschland werde in diesem Jahr vermutlich um 20 Prozent zurückgehen. Ganz gegen diesen Trend werde die DVD allerdings weiter kräftig zulegen, von 2,8 Millionen DVD-bestückter Haushalte Ende 2001 auf 5,2 Millionen Ende 2002.

15. April 2002
Philips und die in Taiwan beheimatete Computerfirma BenQ (früher: Acer) schliessen heute einen Zusammenarbeitsvertrag ab. Danach sollen Computerlaufwerke für optische Speicher wie DVD+RW gemeinsam weiter entwickelt und hergestellt werden. Ziel der Kooperation ist es vor allem, die Zeitspanne zwischen der Laborentwicklung und dem Erscheinen des neuen Produktes auf dem Markt zu verkürzen.   

15. April 2002
Microsoft kümmert sich auch um die Sorgen der kleineren Kundschaft. So findet sich derzeit eine etwas exotisch klingende Problembeschreibung auf der Update-Website des Redmonder Riesen: Bislang macht die Film-DVD Schneewittchen und die sieben Zwerge auf Rechnern mit Windows XP Home Edition und Professional offenbar "Wiedergabe- und Kopierschutzprobleme", heißt es darin. Ein neues Update soll diese Probleme beheben. Wessen DVD-Zwerge bisher nur verstümmelt oder undeutlich über den Bildschirm liefen, kann sich nun von ein 225 KByte großes Update auf seinen Computer holen. Der Disney-Film Schneewittchen ist seit Anfang 2002 auf dem Markt. Disney-Chef Michael Eisner hatte noch im Juni 2000 vor einem Untersuchungsausschuss des US-Kongress erklärt, solche und andere Filme nicht auf DVD veröffentlichen zu wollen, da der Konzern diese dann wegen mangelnden Schutzes vor Raubkopierern "auf ewig" verlieren würde.

11. April 2002
An seiner alljährlichen Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) wird Microsoft am 16. April in Seattle seine Unterstützung für DVD+RW bekannt geben. Das Unternehmen wird Software und technische Dokumentationen zur Implementierung von DVD+RW in das Windows Betriebssystem demonstrieren. Wie stark dieser Schritt zur Verbreitung von DVD+RW beitragen wird, ist allerdings offen, denn auch die konkurrierenden Aufzeichnungsformate DVD-RW und DVD-RAM lassen sich längst unter Windows betreiben. 

6. April 2002
Und wieder bemüht sich eine Firma, die Speicherkapazität der DVD drastisch zu erhöhen. Diesmal ist es InPhase Technologies, ein Ableger von Bell Labs, dem Forschungsbereich von Lucent Technologies. InPhase will übermorgen in Las Vegas ein holographisches Aufzeichnungsverfahren demonstrieren. Der Laserstrahl, der das Hologramm schreibt, wird dabei von einem von Texas Instruments gefertigten DLP Chip moduliert. Damit sollen in 2 Jahren doppelt so viele Daten wie auf einer heutigen DVD gespeichert werden, später aber bis zu 100 GB auf einer einseitig bespielten Platte. Versprochen werden auch 2 GB Kapazität auf der Grösse einer Briefmarke und 20 GB auf einer scheckkartengrossen Platte. Fraglich ist, ob diesmal der Schritt vom Laborprototyp zu einem marktfähigen Massenprodukt gelingen wird. Immerhin haben Constellation 3D und Plasmon schon vor 2 Jahren mit ihrer Fluorescent Multi Layer Disc (FMD) ebenfalls den Schritt zu 100 GB Kapazität angekündigt, die versprochenen Produkte gibt es aber noch immer nicht. Offen bleibt auch, ob es für solche Produkte überhaupt Nachfrage in einer Grössenordnung geben wird, die die Entwicklungskosten rechtfertigt. Denn ausserhalb des kleinen Marktes professioneller Anwendungen im Bereich von High-Definition Videostudios und der IT-Branche gilt allgemein die Speicherkapazität der heutigen DVD für völlig ausreichend.   

3. April 2002
Wer möglichst viel über die DVD als professioneller Datenspeicher in der Informationstechnik wissen möchte, der kann sich bei der DVD Application Group informieren. Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorteile der DVD beim professionellen Speichern und Zur-Verfügung-Stellen grosser Datenmengen populär zu machen. Mitglieder der DVD Application Group sind  ASM, BDT, DISC, JVC Professional Products, LSK, OTG Software, Pioneer, Plasmon Data, PoINT Software & Systems und Verbatim.

2. April 2002
Eine von Understanding & Solutions veröffentlichte Studie zeigt, dass im Jahr 2000 weltweit 649 Millionen DVDs hergestellt wurden davon 46 Prozent in den USA und 22 Prozent in Europa. Im vergangenen Jahr waren es dann 1.160 Millionen Stück, von denen 49 Prozent aus den USA und 28 Prozent aus Europa kamen.

31. März 2002
Nach einer Untersuchung des britischen Screen Digest waren Ende des Jahres 2000 in Europa 5,1 Millionen DVD-Abspielgeräte in Gebrauch. Ende 2001 waren es 12,7 Millionen, eine Steigerung um ca. 150 Prozent. In der Schweiz liefen Ende letzten Jahres laut Screen Digest etwa 350.000 DVD-Heimgeräte (ohne DVD-ROM Player).

25. März 2002
Die in Grossbritannien erscheinende Globalcom-Fachpublikation "DVD-Primer" hat äusserst detaillierte Analysen des DVD-Marktes in allen europäischen Ländern publiziert. Dabei wird der ausserodentliche Erfolg der DVD in der Schweiz zu einem grossen Teil auf die Aktivitäten des DVD-Forum Schweiz zurückgeführt. Wir sind geschmeichelt.

25. März 2002
Auch wenn wir auf die DVD-Veröffentlichung der grossen Oscar-Gewinner "Der Herr der Ringe" und "A Beautiful Mind" noch bis Herbst warten müssen - immerhin drei der vergangene Nacht in Los Angeles prämierten Filme sind schon jetzt im Handel erhältlich: "Moulin Rouge", ausgezeichnet für das beste Kostüm und die beste Ausstattung, "Pearl Harbor", ausgezeichnet für den besten Tonschnitt, sowie "Shrek", der den Oscar als bester Zeichentrickfilm bekommen hat. Auserdem erscheint am 20. Juni "Training Day" mit Denzel Washington, der für seine Hauptrolle in dem Thriller einen Oscar erhalten hat.

17. März 2002
In der SonntagsZeitung steht heute unter dem Titel Rotation ins Ungewisse ein Artikel von Marc Baumann über die Zukunft der DVD.

14. März 2002
Mit dem Modell DVDRW 228 stellt Philips an der CeBIT den ersten DVD-Recorder für Computereinbau vor, der neben DVD+RW und den bekannten CD-Formaten auch die neue DVD+R beschreiben kann. Das Gerät soll noch im April für ca. 700,- Euro in den Handel gelangen.

13. März 2002
An der heute beginnenden CeBIT in Hannover zeigt LG Electronics den ersten Multi-DVD-Brenner für Computereinbau, der 5 verschiedene Formate beschreiben und lesen kann: Das Gerät beherrscht die DVD-Formate DVD-R, DVD-RW und DVD-RAM, sowie die CD-Formate CD-R und CD-RW. Als Liefertermin wird der Juni genannt, der Verkaufspreis soll unter Fr. 1.000,- liegen

8. März 2002
Soeben hat der Schweizerische Videoverband seine neuesten Absatzzahlen bekannt gegeben. Demnach wurde im Jahr 2001 in der Schweiz mit Video-Software ein Umsatzwachstum von 35,5 Prozent und damit der Rekordumsatz von 152,65 Millionen Franken erzielt (Verkauf vom Importeur/Produzent an den Einzelhandel). Nicht weniger als 107,54 Millionen Franken wurden dabei mit DVDs umgesetzt, das entspricht gegenüber dem Jahr 2000 einer Steigerung um 84,7 Prozent und macht fast dreimal so viel aus wie der VHS-Umsatz, der 38,8 Millionen Franken erreichte und damit um 19,4 Prozent geschrumpft ist. Auch nach Stückzahlen liegt die DVD in Führung: Wurden im Jahr 2000 noch 2,1 Millionen Stück an den Handel verkauft, so waren es 2001 mit 4 Millionen Stück schon fast doppelt so viele. Doch tatsächlich wurden im vergangenen Jahr noch viel mehr DVDs abgesetzt. Zu den offiziellen Zahlen muss man nämlich noch die Grauimporte addieren, die auf  immerhin 20 Prozent der Gesamtmenge geschätzt werden, und auch die nicht unerhebliche Menge an Pornoproduktionen kommt noch hinzu. 

28. Februar 2002
Der SWICO hat heute seine neuesten Erhebungen über den Schweizer Heimelektronikmarkt publiziert. Demnach wurden im Jahre 2001 in der Schweiz 150.000 DVD-Abspielgeräte verkauft, etwa 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Allerdings ist in diesen Zahlen die Dunkelziffer der Grauimporte ebenso wenig enthalten wie die grosse Menge an DVD-Abspielgeräten in Computern. Als vorsichtige Schätzung gilt, dass heute in der Schweiz insgesamt 380.000 DVD-Heimgeräte in Betrieb sind. Dies bedeutet, dass etwa 12 Prozent der 3,2 Millionen Schweizer Haushalte bereits über mindestens einen DVD-Player verfügen. Hinzu kommt noch eine erhebliche Anzahl von DVD-ROM Laufwerken in Computern, aber über deren Verbreitung sind keine verlässlichen Zahlen erhältlich.  

27. Februar 2002
In den USA wurden im Jahr 2001 um 6,4 Prozent weniger CDs und um 40 Prozent weniger bespielte Musicassetten verkauft als im Jahr zuvor. Gleichzeitig gingen aber 7,9 Millionen Musik-DVDs im Wert von 190 Millionen US-Dollar über die Ladentische, das entspricht einer Steigerung um 138 Prozent. 

26. Februar 2002
LSI Logic hat die ersten Testmuster eines neuartigen Chips für DVD-Videorecorder ausgeliefert, der gleichzeitiges Encodieren (Aufnehmen), Decodieren (Wiedergeben) und Transcodieren (z.B. vom DV-Format eines Camcorders auf das DVD-konforme MPEG-2) ermöglicht. Dafür waren bisher 5 - 7 separate Signalprozessoren plus Speicherchips nötig. Besonders interessant an dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass der neue DMN-8600 Chip all dies für alle 3 Recorder-Formate DVD-RAM, DVD-RW und DVD+RW leisten kann. Damit würde es also möglich, einen preisgünstigen DVD-Videorecorder zu fabrizieren, der mit allen bekannten Formaten zurecht kommt. Ob die Industrie solche Geräte auch tatsächlich herstellen wird, ist allerdings völlig offen. LSI Logic schätzt den weltweiten Bedarf an DVD-Videorecordern auf 1,4 Millionen im laufenden Jahr, auf 3 Millionen im Jahr darauf und auf 5 Millionen im Jahr 2004.   

25. Februar 2002
Auch in Grossbritannien war 2001 ein Rekordjahr für die DVD. Es wurden 37,7 Millionen DVDs verkauft, mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor (127 Prozent). Von neu veröffentlichten Filmen werden schon 70 Prozent als DVD verkauft. Die Verkäufe von DVD-Abspielgeräten erreichten 2,4 Millionen Stück, davon allein im Dezember 550.000. Damit sind jetzt 12 Prozent der britischen Haushalte mit DVD-Playern ausgerüstet. 

20. Februar 2002
Samsung will noch vor dem Sommer zwei DVD-Geräte auf den Markt bringen, die auch Photo-CDs abspielen können. Unter der Bezeichnung DVD-L 100 wird ein superflacher Portable DVD-Player mit 10" LCD Bildschirm lanciert, der DVD-Video (auch DVD-R), Audio-CDs, MP3 CDs und Photo-CDs spielt. Der DVD-H40 ist ein Harddisk-Videorecorder, kombiniert mit einem Abspielgerät für DVD-Video (auch DVD-R), Audio-CDs, MP3 CDs und Photo-CDs.


19. Februar 2002
Die 9 weltweit wichtigsten Firmen der Heimelektronik haben sich heute auf einen gemeinsamen Standard für die nächste Generation von DVD-Videorecordern geeinigt. Diese Geräte sollen mit blauem Laser von 405 Nanometern Wellenlänge arbeiten und auf einer einseitigen DVD 27 GB Speicherkapazität bieten, was gut 13 Stunden Fernsehaufnahmen oder gut 2 Stunden High Definition Video ermöglicht. Für später sind Platten vorgesehen, die auf zwei Informationsschichten ca. 50 GB speichern. Hitachi, LG, Matsushita (Panasonic), Philips, Pioneer, Samsung, Sharp, Sony und Thomson haben allerdings nur die Basis-Spezifikationen festgeschrieben. Bis der neue Standard festgelegt und veröffentlicht werden kann, ist also noch viel Detailarbeit zu leisten. Erste "High-Capacity"- DVD-Videorecorder und die "Blu-Ray Disc" getauften Platten dürften daher nicht vor 2004 auf den Markt kommen. Ihre Einführung ist ausserdem vor allem für Japan geplant, wo sie die dort bereits regulär ausgestrahlten hochauflösenden Fernsehsendungen aufnehmen könnten. Da es in Europa auf absehbare Zeit keine High Definition Fernsehprogramme geben wird, könnte die Einführung dieser Geräte hier noch viel später stattfinden.

17. Februar 2002
Immer mehr Menschen wollen ihre digitalen Bilder auf dem Fernseher ansehen, normale DVD-Spieler können aber keine Photo-CDs abspielen. Aus diesem Grunde hat nun  Ulead Systems die Software "DVD-Pictureshow" auf den Markt gebracht, mit der man selber Diashows auf DVD herstellen kann, die von jedem DVD-Spieler akzeptiert werden. Fast 10.000 Bilder können in 99 verschiedenen Diashows zusammengestellt werden, diese lassen sich mit Ton unterlegen und das Navigationsmenü wird aus Schablonen kreiert, die die Software anbietet. 

15. Februar 2002
Der deutsche Bundesverband Video (BVV) hat seine GfK-Konsumentenzahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Mit dem Verkauf und der Vermietung von DVD und VHS-Bildträgern konnte im letzten Jahr der Rekordumsatz von 1,14 Milliarden Euro gemacht werden. Damit sei zum ersten Mal in Deutschland die Milliarde Euro-Schwelle erreicht worden. Laut BVV sei der Markt um 22,7 Prozent gewachsen und übertreffe das Kinoeinspielergebnis von 987,2 Millionen Euro. Der Umsatz aus dem Verkauf von DVDs und VHS-Kassetten ist dem Verband zufolge im vergangenen Jahr um 33 Prozent auf 790,4 Millionen Euro gestiegen. Ein Jahr zuvor lag das Ergebnis noch bei 593,9 Millionen Euro. Der BVV führt die Entwicklung in erster Linie auf den stark ansteigenden Absatz von DVDs zurück. Der erwirtschaftete Umsatz digitaler Bildträger ist von 170,4 Millionen Euro um 139 Prozent auf 406,7 Millionen Euro gestiegen. Damit liegt der Erlös aus dem DVD-Verkauf mittlerweile auch in Deutschland über dem aus dem VHS-Kaufkassettengeschäft (383,6 Millionen Euro). Der Rückgang des VHS-Verkaufumsatzes in Höhe von neun Prozent (von 423,6 Millionen Euro in 2000) werde somit mehr als ausgeglichen. Insgesamt sind in 2001 rund 50,6 Millionen Bildtonträgern gekauft worden. Das sind 6,6 Millionen Filme mehr als im Vorjahr.

12. Februar 2002
Wie gross der Erfolg der DVD ist, lässt sich auch an der Zahl der neu auf DVD veröffentlichten Filme ablesen. Und hier zeigt unsere Seite COMING SOON einen neuen Rekord: Für März sind nicht weniger als 108 neue DVD-Video angekündigt. Insgesamt sind in der Schweiz schon etwa 3.700 DVDs lieferbar. Diese Zahl berücksichtigt allerdings nur die von den offiziellen Importeuren angebotenen Titel. Wenn man Grauimporte und die grosse Menge erhältlicher Pornoproduktionen dazurechnet, kommt man auf weit über 4.000 Titel.

12. Februar 2002
Gemäss einer Studie der Hypovereinsbank werden im Jahr 2006 48 Prozent der deutschen Haushalte mit einem DVD-Player ausgerüstet sein.

7. Februar 2002
Jetzt ist es offiziell: Die Harry Potter DVD wird es in Europa deutlich früher geben als in den USA. Veröffentlichungsdatum hier ist der 11. Mai.

6. Februar 2002
In verschiedenen Publikationen wird an den DVD+RW Videorecordern kritisiert, dass die maximale Aufnahmezeit pro Plattenseite 4 Stunden beträgt, bei den konkurrierenden Formaten DVD-RAM und DVD-RW hingegen 6 Stunden möglich sind. Jetzt wurde bekannt, dass auch für DVD+RW das Maximum bei 6 Stunden liegt. Der entsprechende Modus heisst SLP (Super Long Play) und er arbeitet mit einer mittleren Datenrate von 1,69 MBit/sec. (gegenüber 9,71 MBit/sec. im High Quality Modus, der bei einer Stunde Spielzeit die bestmögliche Bildqualität ergibt). In den bisher erhältlichen DVD+RW Videorecordern wird der SLP Modus nicht angeboten, vermutlich, weil man in der ersten Generation das Schwergewicht auf hohe Bildqualität legen wollte. Es ist aber durchaus denkbar, dass eines Tages DVD+RW Geräte auf den Markt kommen werden, die neben den bisher bekannten Modi für 1, 2, 3 und 4 Stunden Aufnahmezeit auch die Option für den SLP Modus mit 6 Stunden Kapazität anbieten. Konkrete Pläne in diese Richtung sind aber noch von keinem Hersteller veröffentlicht worden. 

3. Februar 2002
Viele Leute empfinden es als Mangel, dass man auf herkömmlichen DVD-Video Heimgeräten keine Photo-CDs abspielen kann. Hier gibt es nun Abhilfe. Die deutsche Firma VOB Computersysteme bietet in ihrer Brennersoftware InstantCD/DVD eine bequeme Möglichkeit, Bilder auf CDs und DVDs so abzuspeichern, dass man sie auf jedem DVD-Player abspielen und mit der Fernsteuerung navigieren kann.

1. Februar 2002
Vor 400 geladenen Gäste aus der Medien- und Entertainmentbranche wurde gestern Abend in München an der World Video Award an Paul Verhoeven und an der Lifetime Achievment Award an Liv Ullmann überreicht. Daneben wurden mit dem Deutschen Videopreis auch nationale Grössen ausgezeichnet: Geehrt wurden Schauspielerin Franka Potente und Regisseur Tom Tykwer, "Benjamin Blümchen"-Schöpfer Gerhard Hahn sowie Jungschauspielerin Jana Pallaske ("engel + joe",) die den Nachwuchsförderpreis erhielt. Als Laudatoren fungierten unter anderem der Basler Oscar-Preisträger Arthur Cohn und Produzent Rob Houwer. Zuvor waren traditionell die erfolgreichsten Videos und DVDs des Vorjahres prämiert worden. Buena Vista konnte zwei Awards in Empfang nehmen: Einen VideoWinner für das erfolgsreichste Kindervideo 2001 "Schneewittchen und die sieben Zwerge", sowie eine DIVA für den bestverkauften Spielfilm "Pearl Harbor". Als Bestseller im Bereich Deutscher Film erhielt VCL einen Preis für "Erkan und Stefan", die bei der Verleihung ebenso persönlich zugegen waren, wie Rockstar Peter Maffay, der aus den Händen von Udo Lindenberg eine DIVA für das bestverkaufte Musikvideo entgegennahm. Erfolgreichstes Verleihvideo wurde "Scary Movie" von Highlight Video. Moderiert wurde die Preisverleihung von Michael Schanze.

31. Januar 2002
Kaum eine Woche vergeht, ohne dass irgendjemand behauptet, eine Methode gefunden zu haben, DVDs zu kopieren. So kündigt zum Beispiel die Zeitschrift PC Professionell in ihrer Februar-Ausgabe an: "Nach ausgiebigen Versuchen im Testlabor ist es gelungen, Sicherungskopien von DVD-Filmen auf DVD-Medien zu brennen". Die Wirklichkeit sieht hingegen so aus, dass das von den Redaktion empfohlene Verfahren nicht nur irrsinnig kompliziert ist und für einen durchschnittlichen Spielfilm mindestens 17 Stunden dauert, sondern dass es in fast allen Fällen auch nur funktioniert, wenn man auf Sprach- und Untertitelversionen sowie Bonusmaterial verzichtet und ausserdem noch eine Verschlechterung der Bildqualität in Kauf nimmt. 

30. Januar 2002
Per E-Mail hat Warner Home Video (WHV) die US-Händler zum Onlineevent für  "Harry Potter und der Stein der Weisen" eingeladen. Am 5. Februar können die Partner über die WHV-Direct-Homepage mit dem Produzenten David Heyman chatten. Im Rahmen dieser außergewöhnlichen Aktion will Warner zudem seine Releasepläne für den potentiellen Megaseller bekanntgeben: Streetdate, Bonusmaterialien und vieles mehr. Der Chat beginnt um 18 Uhr MEZ. Fachleute gehen übrigens davon aus, dass "Harry Potter" in den USA ungefähr im Juni auf den Markt kommt, in Europa hingegen schon Mitte Mai.

29. Januar 2002
Das Bonusmaterial des Films "Metropolis" erscheint in den USA auf einer Mini-DVD im 3-Inch-Format. Anbieter Columbia TriStar Home Entertainment hat sich erstmals für diese Lösung entschieden, um so die technikbegeisterte  Zielgruppe des japanischen Trickfilms anzusprechen. "Wir haben nach einem interessanten Weg gesucht, den Film zu präsentieren", sagte Michael Stradford, Vice President Programming von Columbia. Auf die DVD mit dem Durchmesser von rund 7,6 Zentimeter passen 90 Minuten Programm in gewohnter DVD-Qualität. Der Hauptfilm ist auf eine reguläre Dics gepresst.

28. Januar 2002
Erstmals sind offizielle Zahlen über den deutschen Porno-Markt bekannt geworden. Im Jahr 2000 gab es in Deutschland 229 Firmen, die pornografische Produktionen hergestellt haben, davon 5.100 Titel auf  VHS und 1.400 auf DVD. Der Produzenten-Umsatz wird mit DM 210 Millionen angegeben, der Erlös des Einzelhandels durch Verkauf und Vermietung mit DM 953 Millionen. Von den im Jahre 2000 vermieteten DVDs gehörten 36 Prozent zur Kategorie Porno.  

22. Januar 2002
Das Ende von VHS kommt näher. Columbia TriStar Home Entertainment (CTHE) hat in den USA in den letzten sechs Monaten 500 VHS-Katalogtitel aus dem Sortiment genommen, Independent Anchor Bay tat es dem Major mit einigen hundert Titeln gleich, berichtet das US-Fachblatt "Video Business". Während es von Seiten der CTHE dazu keinen Kommentar gab, hieß es bei Anchor Bay, man beobachte den Abverkauf von VHS-Videos sehr genau und sei nun dabei, Titel, die sich schlecht verkauften, sukzessive auszusortieren. Aktuelle Bestseller würden weiter auch auf VHS veröffentlicht, Katalogtitel jedoch künftig nur noch auf DVD. Anchor Bay und CTHE folgen damit MGM, die dem Handel bereits 2001 mitgeteilt hatte, künftig nur noch seine Top-200-Filme auf VHS neu auflegen zu wollen.

20. Januar 2002
Die Webpage des DVD-Forum Schweiz wurde vom deutschen Elektronischen Branchenbuch EBB als "Top-Business-Site" ausgezeichnet. Sie bietet laut EBB eindeutigen Nutzwert und wirtschaftlichen Bezug, sie ist schnell, übersichtlich und ansprechend gestaltet und unterscheidet sich damit positiv vo 90 Prozent aller Internet-Seiten.

18. Januar 2002
Universal Music, die grösste CD-Firma der Welt, hat zwar an der Berliner Funkausstellung verkündet, ab Anfang 2002 SACDs herzustellen, aber schon damals hat Universal-Präsident Jörgen Larsen betont, die Entscheidung für dieses System dürfe keineswegs als Entscheidung gegen ein anderes System interpretiert werden. Dass dieser Satz ernst gemeint war, wird jetzt klar: Universal Music hat - ohne dies bisher öffentlich zu machen - einen Lizenzvertrag für die Technik der DVD-Audio unterschrieben. Ein Grund für diese neue Entwicklung liegt sicher darin, dass neue Untersuchungen zur Verbreitung der verschiedenen Abspielgeräte bekannt geworden sind. Demnach sind derzeit weltweit etwa 60.000 Abspielgeräte für SACD in Betrieb, hingegen 580.000 Player, die DVD-Audio abspielen können.   

12. Januar 2002
Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas demonstrierten die Unternehmen ANT, IBM, InterActual Technologies, OpenGlobe und Wind River die nach ihren Angaben branchenweit erste Technik für die Wiedergabe von erweiterten DVDs in einem kommerziellen DVD-Player. Diese erweiterten DVDs sind so konzipiert, dass ihr Inhalt mit dynamischen Zusatzinformationen aus dem Internet ergänzt werden kann. Dies soll den Unterhaltungswert für den Endverbraucher steigern, in erster Linie ist das System aber für den professionellen Bereich gedacht, wo feststehende Inhalte der DVD jederzeit durch welchselnde, aktuelle Informationen ergänzt werden sollen (z. B. Informationsstellen in Fremdenverkehrsorten). Indem ANT, IBM, InterActual, OpenGlobe und Wind River ihre Technologien kombiniert haben, unterstützen sie damit die Standardisierungsbestrebungen des DVD-Forums.

12. Januar 2002
Panasonic, Toshiba, Apex und Shinco haben angekündigt, demnächst DVD-Player auf den Markt zu bringen, die auch Musikdateien im Microsoft-Format Windows Media Audio (WMA) abspielen können. Dies teilte Microsoft auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas mit. Ähnlich dem MP3-Format werden mit WMA Musikdateien auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Grösse komprimiert. So lassen sich nach Angaben von Microsoft mit WMA bis zu 250 Stunden Musik auf einer DVD speichern.
"DVD-Brennen ist offensichtlich auf dem Vormarsch", sagte Microsoft-Manager Jonathan Usher. Mit Panasonic sei zudem vereinbart, die Windows-Media-Technik in eine Reihe weiterer Geräte zu integrieren, darunter CD-Player und andere digitale Abspielgeräte.


11. Januar 2002
Am Weihnachtswettbewerb des DVD-Forums im Dezember haben diesmal ca. 50 Prozent mehr Leute teilgenommen als im Jahr zuvor. Wir möchten uns hier bei allen für ihr Interesse an DVD und an unserer Informationsarbeit bedanken. Ein besonderer Dank gilt all den vielen Damen und Herren, die uns bei dieser Gelegenheit noch ein paar zusätzliche Zeilen haben zukommen lassen. Enorm viel Lob, das uns stolz und schon fast ein bisschen verlegen macht, und eine erfreulich grosse Anzahl fundierter Kommentare und Anregungen, die wir zum Anlass für weitere Optimierungen unseres Informationsangebotes nehmen. In diesen Tagen findet nun die grosse Verlosung statt und dank der Grosszügigkeit der Mitglieder des DVD-Forums werden demnächst weit mehr als 100 DVD-Fans in der Schweiz sehr erfreuliche Post bekommen.

9. Januar 2002
Der Verkauf von DVDs ist in den USA im vergangenen Jahr weiter rasant gestiegen. Die Zahl der verkauften Silberscheiben mit Filmen und Musik 2001 hat sich um mehr als das 2,4-fache auf 4,6 Milliarden Stück erhöht, teilte die in Los Angeles ansässige DVD Entertainment Group, hinter der die großen Filmstudios aus Holywood stehen, heute in Los Angeles mit. Gleichzeitig wurden 16,7 Millionen DVD-Player verkauft, nach 9,7 Millionen im Jahr 2000. Insgesamt gebe es jetzt in US-Haushalten knapp 32 Millionen DVD-Spieler. Die Geräte sind erst seit 1997 im Handel. Bei Videorekordern dauerte es dem Verband zufolge 13 Jahre, bis mehr als 30 Millionen US-Haushalte damit ausgerüstet waren. Bei weiter steigender Nachfrage werde in diesem Jahr mit einem Verkauf von 20 Millionen weiteren DVD-Playern gerechnet, heisst es weiter. Im vergangenen Jahr seien mit dem Verkauf und der Vermietung von DVDs rund sechs Milliarden US-Dollar umgesetzt worden, mehr als doppelt so viel wie noch im Jahr 2000. Am häufigsten verkauft wurde den Angaben zufolge bisher die DVD "Shrek": Von dem Animationsfilm mit dem gleichnamigen grünen Sumpfbewohner seien in den USA allein 7,9 Millionen Exemplare über den Ladentisch gegangen.

9. Januar 2002
In Grossbritannien sind im vergangenen Jahr 37,7 Millionen DVDs verkauft worden. Das ist mehr als doppelt soviel wie im Jahr zuvor. Da waren es noch 16,6 Millionen. Schon 3 Millionen britische Haushalte sind mit DVD-Playern ausgerüstet, das sind 12 Prozent.

8. Januar 2002
Samsung Electronic wird auf der CES vier DVD-Player vorstellen, die auch Memory Sticks verarbeiten können. Bei den vier Geräten handelt es sich um den portablen Player DVD-L100 mit LC-Display (ab April auf dem US-Markt, 1300 US-Dollar), den DVD-Audio-/Video-Player DVD-921M (ab Mai, 300 US-Dollar), den DVD-/VHS-Kombi DVD-V2500 (ab Mai, 350 US-Dollar) und den DVD-Video-Player DVD-P721M (ab April, 250 US-Dollar). Nach Angaben des Unternehmen sind dies die ersten Modelle weltweit, die in der Lage sind, Memory Sticks auszulesen. Allerdings können die Player selbst nichts auf die Speicherkarten schreiben. Vielmehr will Samsung PC-Nutzern die Möglichkeit geben, Audio- und Bild-Daten vom PC mittels Memory Stick in einen DVD-Player zu transportieren, der diese dann auf dem Fernseher beziehungsweise über die Stereoanlage wiedergibt. Alle vier Player sollen MP3-Files und Digitalfotos wiedergeben können, genauere Angaben machte Samsung bislang nicht.

8. Januar 2002
Nachdem Panasonic, Pioneer und Sony bereits Prototypen von DVD-Recordern mit blauem Laser vorgestellt haben, tritt an der CES in Las Vegas nun auch Toshiba mit einem solchen Gerät an die Oeffentlichkeit. Der blaue Laser von 405 nm Wellenlänge soll zusammen mit einem "Land-and-Groove" Schreibverfahren und einer "Partial-Response-Maximum-Likelihood" (PRML) Signalverarbeitung Aufnahmekapazitäten bis 30 GB pro Plattenseite ermöglichen. Allerdings gilt hier wie auch bei den anderen Prototypen: Das sind alles nur Vorschläge, es gibt noch keinen verbindlichen Standard und so werden noch mehrere Jahre vergehen bis solche Videorecorder in den Handel kommen. Vorher, nämlich im Sommer 2002, wird Toshiba einen DVD-RW / DVD-R Recorder für Computer auf den Markt bringen. Diese Ankündigung kommt insofern etwas überraschend, als Toshiba bisher das Format DVD-RAM unterstützt hat.   

7. Januar 2002
Wir freuen uns, ein neues Mitglied im DVD-Forum Schweiz zu begrüssen. Es ist dies die Firma Vivastar AG, erster Hersteller von DVD-R in der Schweiz und bald auch der erste europäische Produzent von DVD-Recordern für Computer. Details über dieses weltweit tätige Schweizer Unternehmen gibt's auf www.vivastar.com Gleichzeitig erweitern wir unser Informationsangebot heute um eine neue Seite: Unter der Rubrik "Hardware" auf der Startseite von DVD-Forum Schweiz finden Sie jetzt die Seite "Bespielbare DVDs".  

7. Januar 2002
Der Software-Konzern Microsoft Corp. meldet, dass vier Hersteller von DVD-Playern nun seine digitale Audiotechnologie unterstützen werden, mit der sich DVDs mit bis zu 250 Stunden Musik bespielen lassen. Die Elektronikkonzerne Panasonic, Toshiba, Apex und Shinco werden demnach DVD-Player produzieren, die in der Lage sind, das WMA (Windows Media Audio)-Format abzuspielen. WMA ist, ähnlich wie MP3,  eine Komprimierungs-Technologie, die digitale Musikstücke auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe verkleinert, wobei nur geringfügige Verluste der Qualität auftreten. MP3-komprimierte Audioprogramme werden heute schon von vielen DVD-Playern abgespielt.

5. Januar 2002
Anfang Januar 2000 gab es in der Schweiz 1.074 verschiedene DVDs zu kaufen. Ein Jahr später hatte sich die Auswahl nahezu verdoppelt, auf 2.125 Titel Anfang des vergangenen Jahres. Heute zählen wir nicht weniger als 3.607 Eintragungen in den Softwarelisten des DVD-Forum Schweiz. Und das sind wohlgemerkt nur die offiziellen Zahlen, die weder Grauimporte noch DVDs mit pornografischem Inhalt beinhalten. Wir sind stolz darauf, den aktuellsten und vollständigsten DVD-Katalog der Schweiz zu führen.

4. Januar 2002
Die Fertigungskapazität von 17 Millionen DVDs pro Monat bei Sony in Salzburg reicht nicht mehr aus. Das Werk wird derzeit für eine Monatskapazität von 25 Millionen DVDs ausgebaut.

3. Januar 2002
Derzeit müssen DVD-Liebhaber noch mindestens ein halbes Jahr warten, bis ihr Lieblingsfilm aus dem Kino auch auf DVD erscheint. Doch das könnte sich bald ändern. Jedenfalls haben sowohl Warren Lieberfarb, der Präsident von Warner Home Video, als auch Stephen Moore, der Präsident von Twentieth Century Fox International, an einem Kongress der International Video Federation in Montpellier für eine deutliche Verkürzung dieser Frist plädiert. 

2. Januar 2002
Willkommen im neuen Jahr! Versäumen Sie ncht die letzte Gelegenheit, noch in unserem Weihnachts-Wettbewerb zu gewinnen. Er läuft nur noch wenige Stunden. Also gleich ausfüllen!


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